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Sicherheitstipp Juli 2026

Abwesenheitsnotiz: nicht zu viel verraten

Illustration zum Thema: Abwesenheitsnotiz: nicht zu viel verraten

Die automatische Antwort im Urlaub ist praktisch – und für Betrüger eine wertvolle Informationsquelle.

Sommerzeit ist Urlaubszeit – und damit Hochsaison für Abwesenheitsnotizen. Was viele nicht bedenken: Diese Antwort geht an jeden, der Ihnen schreibt, also auch an Spammer und Betrüger. Und die erfahren daraus oft erstaunlich viel.

Was Angreifer daraus lernen

  • Wer wie lange weg ist – ideal, um im Namen der abwesenden Person aufzutreten.
  • Wer die Vertretung ist, inklusive Name, Durchwahl und Funktion.
  • Wie Ihre Signaturen aussehen – praktisch, um gefälschte Mails echt wirken zu lassen.

Mit diesem Wissen lässt sich zum Beispiel eine glaubwürdige Mail an die Vertretung schreiben: „Ich bin zwar im Urlaub, aber die Rechnung muss heute noch raus …“

So machen Sie es besser

  • Für externe Absender eine knappe Notiz ohne Reiseziel und ohne genaue Dauer verwenden.
  • Statt einer persönlichen Vertretung eine allgemeine Adresse angeben, etwa info@ oder buero@.
  • Die ausführliche Notiz mit Namen und Durchwahl nur für interne Absender einstellen. Outlook und die meisten Mailprogramme unterscheiden das.
Beispiel: „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich nächste Woche nicht erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an info@ihre-firma.de.“

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