Die automatische Antwort im Urlaub ist praktisch – und für Betrüger eine wertvolle Informationsquelle.
Sommerzeit ist Urlaubszeit – und damit Hochsaison für Abwesenheitsnotizen. Was viele nicht bedenken: Diese Antwort geht an jeden, der Ihnen schreibt, also auch an Spammer und Betrüger. Und die erfahren daraus oft erstaunlich viel.
Was Angreifer daraus lernen
- Wer wie lange weg ist – ideal, um im Namen der abwesenden Person aufzutreten.
- Wer die Vertretung ist, inklusive Name, Durchwahl und Funktion.
- Wie Ihre Signaturen aussehen – praktisch, um gefälschte Mails echt wirken zu lassen.
Mit diesem Wissen lässt sich zum Beispiel eine glaubwürdige Mail an die Vertretung schreiben: „Ich bin zwar im Urlaub, aber die Rechnung muss heute noch raus …“
So machen Sie es besser
- Für externe Absender eine knappe Notiz ohne Reiseziel und ohne genaue Dauer verwenden.
- Statt einer persönlichen Vertretung eine allgemeine Adresse angeben, etwa info@ oder buero@.
- Die ausführliche Notiz mit Namen und Durchwahl nur für interne Absender einstellen. Outlook und die meisten Mailprogramme unterscheiden das.
Beispiel: „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich nächste Woche nicht erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an info@ihre-firma.de.“


