Gefälschte Mails sind heute oft fehlerfrei und täuschend echt. Drei Fragen helfen, bevor Sie auf einen Link klicken oder einen Anhang öffnen.
Oktober ist der Europäische Monat der Cybersicherheit – ein guter Anlass für das Thema, mit dem die meisten Angriffe beginnen: Phishing. Die Zeiten, in denen man Betrugsmails an holprigem Deutsch erkannt hat, sind vorbei. Mit KI-Werkzeugen schreiben Angreifer heute fehlerfreie, persönliche Nachrichten.
Drei Fragen vor jedem Klick
- Passt die Absenderadresse wirklich – oder nur der angezeigte Name? Fahren Sie mit der Maus über den Absender. „Sparkasse Freising“ mit der Adresse service@sparkasse-sicherheit.info ist nicht Ihre Sparkasse.
- Wird Druck aufgebaut? „Sofort“, „Konto gesperrt“, „letzte Mahnung“, „nur heute“ – Zeitdruck ist das wichtigste Werkzeug der Betrüger.
- Erwarte ich diese Nachricht überhaupt? Unerwartete Rechnungen, Paketbenachrichtigungen oder geteilte Dokumente sind besonders verdächtig.
Und wenn Sie unsicher sind?
- Nicht auf Links in der Mail klicken, sondern die Website selbst im Browser aufrufen.
- Absender anrufen – aber über eine Nummer, die Sie kennen, nicht über die aus der Mail.
- Verdächtige Mails melden, statt sie nur zu löschen. So können auch Kolleginnen und Kollegen gewarnt werden.
Schon geklickt? Kein Grund zur Scham – das passiert auch Profis. Wichtig ist nur, sofort Bescheid zu geben und das Passwort zu ändern. Je früher reagiert wird, desto kleiner der Schaden.


