Ein eigenes, starkes Passwort für jeden Dienst – das schafft niemand im Kopf. Ein Passwortmanager schon.
Fast jeder kennt es: Für jeden Dienst soll es ein anderes, langes Passwort sein. Am Ende landet es dann doch auf dem Post-it oder es wird überall dasselbe verwendet. Genau das nutzen Angreifer aus – wird ein Dienst gehackt, probieren sie die erbeuteten Zugangsdaten automatisch bei vielen anderen aus.
So geht es besser
- Ein Passwortmanager speichert alle Zugangsdaten verschlüsselt. Sie merken sich nur noch ein einziges, starkes Master-Passwort.
- Jedes Konto bekommt ein eigenes Passwort, das der Passwortmanager zufällig erzeugt.
- Das Master-Passwort darf gern ein ganzer Satz sein, z. B. aus vier bis fünf zufälligen Wörtern. Lang schlägt kompliziert.
- Zusätzlich das Konto des Passwortmanagers mit einem zweiten Faktor absichern.
Für Unternehmen
Für Teams gibt es Passwortmanager mit gemeinsamen Tresoren – etwa für den Zugang zum Router oder zum Lieferantenportal. Scheidet jemand aus, lassen sich Zugriffe sauber entziehen, statt dass Passwörter in Excel-Listen oder E-Mails herumliegen.
Unser Tipp: Fangen Sie klein an – mit den zehn wichtigsten Konten. Der Rest folgt nach und nach, immer dann, wenn Sie sich das nächste Mal irgendwo anmelden.


